Projekt "Best Agers"
In dem länderübergreifenden Projekt „Best Agers“ arbeiten Organisationen aus acht Staaten des Ostseeraums an Initiativen und Strategien zur verbesserten Integration der Generation 55+ auf dem Arbeitsmarkt und bei Innovationsprozessen.
Viele Städte und Regionen des Ostseeraumes sind nicht nur vom Demografischen Wandel, sondern auch vom demografischen Schock der politischen Wende betroffen. Sie sind daher besonders gefordert, kreative Wege zu finden, um vorhandene Potenziale in der Bevölkerung offenzulegen und zu nutzen. So verfügen die über 55-Jährigen, so genannte Best Agers, über langjährige Erfahrungen und eine hohe Schaffenskraft, bleiben in vielen Ländern jedoch vom Innovationsprozess und der Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt oft ausgeschlossen. In einem EU-co-finanzierten transnationalen Projekt wollen Organisationen rund um die Ostsee mit vereinten Kräften ein Umfeld schaffen, das insbesondere generationenübergreifende Innovationstätigkeiten fördern soll.
Das Projekt zielt zunächst darauf ab, die derzeitige Beschäftigungssituation und die gesellschaftliche Integration der Generation 55+, mit ihren Fähigkeiten, ihrer Motivation und ihren Bedürfnissen, zu erfassen und zu vergleichen. In vier thematischen Arbeitspaketen werden die Partner gemeinsam 13 innovative Pilot-Initiativen entwickeln, umsetzen und bewerten. Diese Initiativen sollen dazu beitragen, die Bevölkerungen für die vielfältigen Potenziale der Best Agers zu sensibilisieren und der Auffassung entgegenwirken, dass Ältere für die Gesellschaft eine Last sind. Alle Partner werden gemeinsam Vorschläge erarbeiten, wie die Integration der Best Agers in den Arbeitsmarkt, in Innovationstätigkeiten und in unternehmerische Aktivitäten zu verbessern ist. Ansprechpartner: Dipl.-Kfm. Frank Büttner, MBA
Projektlaufzeit:01.01.2010 bis 31.12.2012
Projektförderung:"Best Agers" wird im Rahmen des Ostseeraum-Programmes 2007-2013 durchgeführt (INTERREG IVB). Es wird teilweise aus dem europäischen Strukturfonds für regionale Entwicklung (ERDF) finanziert und hat ein Gesamtbudget von rund 4,5 Mio. EUR. Aufgrund seiner großen Bedeutung für den gesamten Ostseeraum wurde das Projekt mit dem Status eines "strategischen Projektes" belegt.
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